Psychologiestudenten und die Berufsunfähigkeitsversicherung


Die Anforderungen an ein Psychologiestudium können die Beantragung einer Berufsunfähigkeitsversicherung verhindern.

Anträge auf Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung müssen vor Studienbeginn oder zu Beginn gestellt werden.

Ereignisorientierte Optionsrechte halten die Beiträge für die private BU-Versicherung bezahlbar.


 

Die Probleme bei der Beantragung einer Berufsunfähigkeitsversicherung für einen Psychologie-Studenten oder fertigen Therapeuten sind hausgemacht. Paragraph 5 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten (PsychTh-APrV) erwartet von den Studenten eine sogenannte Selbsterfahrung, dabei werden die Studenten in ihrer Ausbildung zum Therapeuten selber zum Patienten.

Diagnosen zur BU

Bei der Beantragung einer BU-Versicherung wird bei den meisten Versicherungen nach psychischen Behandlungen der letzten 5 bzw. 10 Jahre gefragt. Eine Diagnose oder die Notwendigkeit einer Behandlung spielt im Antrag keine Rolle. Es zählt alleine der Tatbestand einer Behandlung.

Für die Selbsterfahrung sind laut Prüfungsordnung mindestens 120 Therapiestunden notwendig. Gegenstand der Selbsterfahrung sind die Reflexion oder Modifikation persönlicher Voraussetzungen für das therapeutische Erleben und Handeln unter Einbeziehung biographischer Aspekte sowie bedeutsame Aspekte des Erlebens und Handelns im Zusammenhang mit einer therapeutischen Beziehung und mit der persönlichen Entwicklung im Ausbildungsverlauf.

Die Frage nach einer psychologischen Behandlung wäre damit eindeutig mit ja zu beantworten. Der Antrag würde von jeder Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt. Wer als Psychologiestudent diese Frage mit nein beantwortet, wird im Leistungsfall größte Schwierigkeiten bekommen. Die Versicherung wird die Rentenzahlung verweigern und vom Vertrag zurücktreten.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein absolut notwendiger Schutz. Das Problem der Psychologiestudenten lässt sich nur mit der Beantragung einer BU-Versicherung vor oder bei Studienbeginn lösen.

Klassische Anwartschaften in der Berufsunfähigkeitsversicherung werden von der Versicherungsbranche nicht angeboten. Wer als Student zu wenig Geld hat, sollte mit einer möglichst kleinen versicherten Rente anfangen, auch mit einer verkürzten Laufzeit. Das reduziert den Versicherungsbeitrag.

 

Wichtig ist der Abschluss eines Vertrages mit umfangreichen Nachversicherungsgarantien. So kann die BU in Abhängigkeit von bestimmten Ereignissen, beispielsweise einer Gehaltserhöhung, einer Hochzeit oder der Geburt eines Kindes, nach oben angepasst werden, ohne eine erneute Gesundheitsprüfung.

Wir sind die Spezialisten in der Berufsunfähigkeitsversicherung und helfen auch in komplizierten Fällen. Unsere Dienste sind für Sie kostenlos.