PKV und BU

Private Krankenversicherung (PKV) und Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Bevor eine Berufsunfähigkeit festgestellt wird und die vereinbarten Versicherungsleistungen aus der BU an den Versicherten fließen, kommt es meistens zu einer längeren Krankheitsphase. Wer krank ist, ist noch nicht berufsunfähig, und wer berufsunfähig ist, hat keinen Anspruch mehr auf eine PKV-Verdienstausfallversicherung oder Tagegeldversicherung. Entweder oder. Eine Ausnahme stellt das Krankenhaustagegeld dar.

Wird eine vorübergehende BU festgestellt, sollte die private Tagegeldversicherung in eine Anwartschaftsversicherung umgestellt werden. Dann kann die Tagegeldversicherung nach dem Ende der BU problemlos wieder in Kraft treten. Ist die BU dauerhaft, kann die PKV-Tagegeldversicherung ganz gekündigt werden.

Nach längerer Krankheit und dem Bezug von Leistungen aus der privaten Krankentagegeldversicherung ist es möglich, dass die PKV die Zahlungen mit der Begründung, der Versicherte sei nicht mehr krank, sondern berufsunfähig, ganz einstellt. Zu diesem Zeitpunkt ist dann eine Berufsunfähigkeit gegebenenfalls noch nicht festgestellt. Das kann sogar dann vorkommen, wenn sowohl die Krankentagegeldversicherung als auch die Berufsunfähigkeitsversicherung bei demselben Versicherungskonzern besteht.

Wir kennen diese Situationen und beraten Sie.

In einer internen Studie haben wir die PKV-Krankentagegeldversicherungen von 1.000 Kunden aus unserem Bestand untersucht. Ergebnis: 2/3 der Versicherten hatten ein zu geringes Tagegeld, bei Angestellten meist ab der 6.Krankheitswoche abgesichert. Vergessen wird, dass ab der 6. Woche der Arbeitgeberzuschuss zur PKV entfällt und, ebenfalls ab der 6. Woche ca. 450.- monatliche Renten-und Arbeitslosenversicherungsbeiträge vom Arbeitnehmer alleine getragen werden müssen. Mit einer ohnehin zu geringen Tagegeldhöhe entsteht eine Versorgungslücke. Dagegen sind die Beiträge für die private Krankentagegeldversicherung gering. Versicherte der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) mit einem Einkommen ab der Beitragsbemessungsgrenze haben ebenfalls überwiegend eine unter Umständen bedrohliche Versorgungslücke im Tagegeld der GKV. Auch diese Lücke kann mit kleinen Monatsbeiträgen gestopft werden.

Die größte Bereitschaft zur Anpassung der Verdienstausfallversicherung an den Bedarf haben bereits erkrankte GKV- oder PKV-Versicherte.

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