Diagnosen zur Berufsunfähigkeit

Berufsunfähigkeitsversicherung und Burnout

  • Der Oberbegriff für Burnout ist die Psychische Störung
  • Nicht alle BU-Versicherungen erkennen Burnout als ernsthafte Erkrankung an.
  • Der Versicherte trägt die Beweislast für die Berufsunfähigkeit.
  • Ein Burnout hat viele Gesichter. Es gibt kein eigenes Krankheitsbild.

Psychische Störungen wie Depressionen, Anpassungsstörungen und natürlich das Burnout-Syndrom nehmen in der Bevölkerung stetig zu. Allerdings lässt sich das Burnout-Syndrom nur sehr schwer nach der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme klassifizieren und damit schlecht als anerkannte Krankheit im Rahmen der BU-Versicherung definieren. Man leidet „lediglich“ an einem Problem der Lebensbewältigung.

Meistens sind diverse Symptome wie Müdigkeit, Gleichgültigkeit, Schlaflosigkeit, etc. Erscheinungsformen einer Burnout-erkrankung.

Lautet Ihre ärztliche Diagnose Burnout-Syndrom, ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung das Burnout-Syndrom als eine bedingungsmäßige Erkrankung nicht anerkennen will. Es ist jetzt an Ihnen, ärztliche und qualifizierte Beweise zu erbringen.  Aus den Erscheinungsformen Ihrer Symptome muss eine bedingungskonforme Erkrankung definiert und nachgewiesen werden.

In der heutigen ärztlichen Praxis wird Burnout als sogenannte Zusatzdiagnose gestellt. Für eine Z-Diagnose gibt es keine Versicherungsleistungen, weder in der privaten Krankenversicherung noch in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Leistungsantrag erscheint also komplex und schwierig.

Für jemanden, bei dem eine akute Berufsunfähigkeit vorliegt, eine kaum zu bewältigende Aufgabe.

Professionelle Hilfe ist für Sie dabei unabdingbar.

Je früher wir Sie bei Ihrem Leistungsantrag unterstützen, umso wahrscheinlicher ist eine zügige und qualifizierte Bearbeitung durch Ihre BU-Versicherung.

Die Unterstützung durch uns ist für Sie zu 100 % kostenlos. Unsere Arbeit wird aus den Verwaltungskosten Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung bezahlt. Dennoch stehen wir rechtlich auf Ihrer Seite. Mit uns kommen Sie schneller an Ihr Geld

Berufsunfähigkeit und Depression

  • Die psychische Erkrankung gilt mittlerweile als die häufigste Ursache einer Berufsunfähigkeit
  • Die Beweispflicht der Erkrankung liegt beim Versicherungsnehmer
  • Depressive Erkrankungen unterliegen unterschiedlichen Diagnosen
  • Die Erstellung des Leistungsantrags ist kompliziert

Medizinisch spricht man bei Depressionserkrankungen von depressiven Episoden. Diese werden eingeteilt in leicht, mittel, bis schwer. Eine konkrete Diagnose zu stellen ist schwierig. Es fehlt im Gegensatz zu anderen medizinischen Fachgebieten an gut messbaren und reproduzierbaren Ergebnissen.

Erforderlich ist für die BU grundsätzlich eine Behandlung und eine Einstufung der Erkrankung durch einen Facharzt der Psychiatrie, zumal die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht nur den Nachweis über ein klares Krankheitsbild vom Versicherten bzw. behandelnden Arzt verlangt, sondern auch eine Prognose über die Dauer und Schwere der Erkrankung.

Seit 2012 helfen die Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.

Die AWMF Leitlinie 051-029 zur Begutachtung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen ist inzwischen der geforderte Standard. Ärztliche Atteste und Gutachten, die diesem Standard bzw. dieser Leitlinie nicht entsprechen, halten keiner rechtlichen Überprüfung stand.

Der Versicherte ist praktisch nicht in der Lage, einen Leistungsantrag ohne Hilfe durch einen Facharzt und ohne Hilfe durch einen Versicherungsspezialisten erfolgreich zu erstellen:

Eine depressive Erkrankung lässt dem Versicherten kaum die Möglichkeit, einen komplexen Leistungsantrag auf BU-Rente konzentriert und vollständig abzuarbeiten. Wer da im Alleingang alles richtig macht, kämpft am Ende um seine Glaubwürdigkeit.

Leistungsfälle bei depressiven Erkrankungen dauern länger. Nur wenn Sie eine gute medizinische und fachärztliche Unterstützung in Verbindung mit einem professionellen Versicherungsberater haben, wird die Berufsunfähigkeitsversicherung Ihren Ansprüchen gerecht werden.

Wir helfen Ihnen gerne.  Für Sie ist unser Service zu 100 % kostenlos. Das gilt bei jeder Frage und in jeder Situation im Zusammenhang zu Ihrer BU-Versicherung.

Berufsunfähigkeitsversicherung und Rückenprobleme

  • Rückenschmerzen gehören versicherungstechnisch zu den gesundheitlichen Einschränkungen des Bewegungsapparates.
  • Dauerhafte Erkrankungen des Bewegungsapparates können zu einem Leistungsfall in der Berufsunfähigkeitsversicherung führen.
  • Chronische Erkrankungen wie Rheuma, Gicht, Osteoporose und Arthrose sind die häufigsten Ursachen einer Berufsunfähigkeit bei der Erkrankung des Bewegungsapparates.
  • Seelische und psychische Belastungen können auch zu Rückenschmerzen führen.

Rheuma ist der Oberbegriff eines Krankheitsbildes, zu dem bis zu 400 Einzelkrankheiten des Stütz- und Bewegungsapparates zählen. Rheumatische Schübe lösen starke Schmerzen aus, langfristig kann es es zu dauerhaften Schäden der Gelenke, Gelenkkapseln, Sehnen, Knochen und der Muskeln kommen. Eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit, die häufig in eine Berufsunfähigkeit übergeht, ist damit zu erwarten.

Gicht verursacht anfallsartige Schmerzen in den Gelenken. Grund ist ein erhöhter Harnsäurespiegel im Blut. Gerade bei körperlich arbeitenden Personen wird die Leistungsfähigkeit aufgrund der plötzlich und unregelmäßig auftretenden Anfälle stark behindert. Viele Betroffene sind dauerhaft nicht arbeitsfähig.

Osteoporose steht für den krankhaften Abbau der Knochenmasse. Sichtbare Folgen sind der Rundrücken und ein erheblicher Größenverlust. Körperliche Arbeit ist nicht mehr drin, Büroangestellte leiden unter Fehlhaltungen und damit unter Schmerzen des gesamten Bewegungsapparates. Langfristig führt die Osteoporose in die Berufsunfähigkeit.

Arthrose ist ein Gelenkverschleiß, der zur Versteifung der Gelenke führt. Unbeweglichkeit und Steifheit verbunden mit starken Schmerzen ist die Folge. Werden Hände und Finger davon betroffen, sind sogar einfache sitzende Bürotätigkeiten nicht mehr machbar. Am Ende steht auch hier die Berufsunfähigkeit.

Sehr häufig haben Rückenschmerzen eine psychische Ursache. Stress verursacht Verspannungen und Verkrampfungen der Rückenmuskulatur. Es kommt zu Muskelverhärtungen und langfristigen Schäden des Stütz- und Bewegungsapparates.

Dazu kommt, dass psychische Belastungen auch in eine Depression führen können.

Stressbedingte Rückenschmerzen sind im Leistungsfall natürlich schwieriger nachzuweisen. Man bewegt sich schnell in einer Grauzone, in der Ursache und Wirkung miteinander verschmelzen. An der Glaubwürdigkeit des Erkrankten und an der Ernsthaftigkeit der Erkrankung wird seitens der Berufsunfähigkeitsversicherung gerne gezweifelt. Laut Versicherungsstatistik trifft eine seelische Ursache bei 85 % der Rückenleiden zu. Ein Schelm, wer Böses denkt!

Gerade bei komplexen und ganzheitlichen Krankheitsbildern sind Sie als Geschädigter bei Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung auf eine professionelle Hilfe angewiesen.

Wir helfen Ihnen auch in komplizierten Schadensfällen. Unsere Arbeit ist für Sie zu 100 % kostenlos.

Berufsunfähigkeitsversicherung und Herz-, Gefäß- und Kreislauferkrankungen

  • Ca. 200.000 Menschen im Jahr erleiden in Deutschland einen Herz- oder Schlaganfall.
  • Nach einem Herz- oder Schlaganfall muss eine Rehabilitation zur Genesung folgen.
  • Viele Herz- oder Schlaganfallpatienten erleiden zusätzlich durch Angststörungen eine psychische Erkrankung.

Die Ursache eines Schlaganfalles ist eine verstopfte oder verkalkte Arterie. Durch diese Verstopfung werden Teile des Gehirns nicht mehr ausreichend durchblutet. Bestimmte Bereiche des Gehirns können unwiederbringlich absterben. Die Intensität eines Schlaganfalles ist unterschiedlich. Lähmungserscheinungen sowie Seh- und Sprachstörungen sind meistens die Folgen, die leider auch von Dauer sein können.

Bei einem Herzinfarkt sterben Herzmuskelzellen ab. Ursache dafür ist in der Regel der akute Verschluss eines Herzkranzgefäßes. Die Koronararterien versorgen den Herzmuskel mit Blut. Wird der Blutfluss durch einen Infarkt gestört, sterben nach ca. 2 Stunden die Herzmuskelzellen ab. Die Funktion des gesamten Herzens wird dadurch beeinträchtigt.

Ein akuter Infarkt ist ein lebensbedrohliches Ereignis, Folgeschäden für den ganzen Körper sind vorprogrammiert.

In nur 10 Prozent aller Fälle gelingt es den Betroffen nach einer Rehabilitation, sich wieder vollständig in ihr Arbeitsleben einzufinden. Körperliche Einschränkungen und psychische Anforderungen, denen der Betroffene nicht mehr gerecht werden kann, führen zu einer nachlassenden Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz. Ein lebensbedrohliches Ereignis führt bei vielen Erkrankten zu schweren psychischen Folgeerkrankungen.

Die Patienten werden durch die akute Lebensbedrohung traumatisiert. Die Angst vor einem neuen Anfall ist allgegenwärtig. Auch wenn körperliche Einschränkungen vollständig wiederhergestellt sind, kann die Seele einen gravierenden Schaden bekommen.

Die Wahrscheinlichkeit ist insgesamt also recht groß, dass Sie Ihren Beruf nach so einem Ereignis dauerhaft nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt ausüben können.

Der Schadensfall in Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung ist da.

Die Beweislast Ihres Leistungsfalles gegenüber Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung liegt allerdings bei Ihnen. Für einen traumatisierten Betroffenen, dessen körperliche und seelische Leistungsfähigkeit erheblich eingeschränkt sind, ist die erfolgreiche Beantragung einer Berufsunfähigkeitsrente praktisch nicht machbar.

Eine professionelle Unterstützung ist unabdingbar. Wir helfen gerne. Unsere Arbeit ist zu 100 % kostenlos.

Berufsunfähigkeitsversicherung und Krebs

  • Eine Krebserkrankung muss heute kein Todesurteil mehr sein
  • Jede Krebserkrankung ist ein großer Einschnitt im Leben
  • Krebspatienten erleiden Folgeerkrankungen, die therapiebedingt sind

Die häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen sind mit 31 % die Brustkrebserkrankungen, bei Männern mit 26 % die Prostatakrebserkrankungen. Bei beiden Geschlechtern liegt der Darmkrebs an zweithäufigster Stelle mit 13 %. Lungenkrebs ist mit 8 % bis 13 % eher rückläufig. Die fast immer tödlich verkaufende Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse liegt bei beiden unter 4 %.

Eine Krebserkrankung ist schleichend. Die Diagnose Krebs bedeutet für Sie nicht gleich eine Schadensmeldung bei der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass Sie bei einer intensiven therapeutischen Behandlung nicht mehr in der Lage sind, Ihrem Job vernünftig nachzugehen.

Liegt Ihre Leistungsfähigkeit unter 50 % über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten, ist bei einer modernen Berufsunfähigkeitsversicherung der Leistungsfall eingetreten.

Die Beweislast liegt aber bei Ihnen.

Nach der hoffentlich erfolgreich abgeschlossenen Therapie müssen Sie mit weiteren Spätfolgen rechnen. Häufige Spätfolgen können sowohl organisch, wie „Herz- Kreislauferkrankungen, Bildung von Zweittumoren, geschwächtes Immunsystem“ als auch psychisch, „wie Depression oder kognitive Einschränkungen“ sein. Die Angst, dass der Krebs wieder auftauchen könnte, kann pathologisch werden. Auch hier liegt die Beweislast einer Berufsunfähigkeit wieder bei Ihnen.

Sie müssen also während Ihrer Krebserkrankung, während einer möglichen Chemotherapie und während Sie sich mit Spätfolgen herumschlagen, Ihre Ansprüche gegen Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung durchsetzen.

In Ihrer Situation ist das ohne professionelle Hilfe praktisch nicht machbar. Wir helfen gern, unsere professionelle Arbeit ist für Sie kostenlos und zwar in jeder Phase und Situation Ihrer Erkrankung in Verbindung zu Ihrer Arbeits- und Berufsunfähigkeitsversicherung.