Berufsunfähigkeitsversicherung für Künstler

Das Wichtigste vorab:

  • Die Künstlersozialkasse (KSK) stellt für die meisten freischaffenden Künstler die einzige Möglichkeit dar, krankheitsbedingte Berufsrisiken zum Teil abzusichern.

  • Die „Berufsunfähigkeitsversicherung“ der KSK ist angelehnt an die Erwerbsminderungsrente der gesetzlichen Rentenversicherung. Eine zusätzliche private Absicherung ist erforderlich.

  • Wir sind die Spezialisten für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Unsere Beratung ist zu 100 % kostenlos.


 

Künstler sind nur schwer zu versichern

Wer z.B. als Opernsänger oder Musicaltänzer seiner künstlerischen Tätigkeit nachgeht, unterliegt dem hohen Risiko einer Berufsunfähigkeit. Ist die Stimme chronisch gereizt oder der Rücken kaum noch belastbar, ist die Bühnenkarriere meistens beendet. Hilfreich wäre eine passende Berufsunfähigkeitsversicherung.

Ist aber in der Regel nicht so einfach. Bei den privaten Berufsunfähigkeitsversicherungen stellt der Künstlerberuf ein zu hohes Risiko dar.

Ein Spezialtarif wie bei anderen Berufsgruppen, beispielsweise den Piloten, ist nicht vorgesehen, obwohl in der Künstlersozialkasse über 180.000 Mitglieder versichert wurden, von denen immerhin gut 50.000 im Bereich der Musik tätig sind. Für eine vernünftige Kalkulation wäre diese Grundgesamtheit für eine Versicherungsgemeinschaft eigentlich eine ausreichende Zahl.

Die KSK alleine ist nicht ausreichend

Der Träger der Rentenleistungen in der Künstlersozialkasse ist die gesetzliche Rentenversicherung (GRV). Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist in der GRV nicht mehr vorhanden. Lediglich bei einer Erwerbsminderung ist eine geringfügige Rente vorgesehen.

Damit ist die Tätigkeit des Künstlers nicht versichert, sondern nur die Arbeitskraft im Allgemeinen, die mindestens für 3 Stunden täglich erbracht werden muss, um keine Erwerbsminderungsrente der GRV zu erhalten: Wer als Opernsänger beispielsweise nicht mehr singen kann, aber im Theater mehr als 3 Stunden in der Lage ist, Aushilfstätigkeiten verrichten zu können, wird keine Rente bekommen.

Für den, der die Erwerbsminderungsrente doch bekommt, ist die Rente der Höhe nach nicht genügend. Lediglich maximal 30 % des zuletzt erhaltenen Verdienstes werden von der gesetzlichen Rentenversicherung ausgezahlt.

Je früher desto besser

Wer in seinem früheren Berufsleben einer anderen „normalen“ Tätigkeit nachgegangen ist und klug genug war, eine Berufsunfähigkeitsversicherung z.B. als Bürokaufmann abgeschlossenen zu haben, wird auch als Künstler in dem damals abgeschlossenen Vertrag von der jeweiligen Versicherung weiter versichert werden müssen.

Bei allen modernen Berufsunfähigkeitsversicherungen zählt grundsätzlich die zuletzt ausgeführte Tätigkeit, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeführt werden kann. Ist ein späterer Berufswechsel zum Künstler nicht explizit ausgeschlossen, besteht Versicherungsschutz.

Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Die meisten Berufsunfähigkeitsversicherungen bieten alternative Produkte an, deren Risiken besser zu kalkulieren sind und damit auch für Künstler abschließbar bleiben: Erwerbsunfähigkeitsrente, Grundfähigkeitsversicherungen, Dread Disease und Multi Risk sind zu erwähnen.

Das Leistungsspektrum reicht nicht an das einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung heran, kann aber über die Jahre durch Optionsrechte um einiges verbessert werden. Eine ausreichende Rente der Höhe nach ist von Anfang an möglich.

Wir finden für Sie eine akzeptable Lösung

Als Versicherungsmakler kennen wir die Anbieter. Wir zeigen Ihnen Ihren individuellen Weg zur finanziellen Absicherung Ihrer künstlerischen Tätigkeit auf. Unsere Beratung ist in allen Bereichen zu 100 % kostenlos.